Schon lange können Wanderer an diesem herrlich gelegenen Aussichtspunkt einkehren. In der Erinnerung der Bevölkerung rund um Grub sind die Familienausflüge zum Rossbüchel fest verankert.
In jüngerer Zeit kam es zu verschiedenen Besitzerwechseln, bis im November 2009 die Wirtschaft einem Brand zum Opfer fiel.

2012 sollten anstelle des Restaurants privilegierte Wohnungen mit gehobenem Standard gebaut werden, was bei der angrenzenden Bevölkerung auf wenig Rückhalt stiess. Im selben Jahr kauften Susanne und Martin Knechtli, die ihre Wurzeln in Grub und Umgebung haben, die Liegenschaft, um darauf ein neues Restaurant zu errichten.
Nebst hohen gestalterischen Ansprüchen waren gesetzliche Vorgaben wie Zonenkonformität und Landschaftsschutz zu erfüllen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Alex Buob entstand ein moderner, zweistöckiger Holzbau mit ortsüblichem Satteldach. Am 20. März 2015 feierte der Rossbüchel seine Wiedereröffnung.

2026
Am 18. März 2026 ist die Wirtschaft Rossbüchel neu eröffnet worden — tags zuvor für Presse und geladene Gäste. Auf dem Fünfländerblick wird wieder gekocht — mit einer Karte, die die Ostschweiz und ihre Nachbarn auf einen Teller bringt.
Geführt wird das Haus von der Vorarlberger Gastronomenfamilie Nussbaumer. «Bisher haben sich hier vier Wirte versucht, ich möchte der letzte sein», sagt Philipp Nussbaumer — und meint es ernst.

Der Gastgeber
Aufgewachsen ist er im Seminarhotel Krone seiner Eltern in Langenegg im Bregenzerwald. Gelernt hat er bei Thomas Dorfer und Andreas Döllerer — zwei Küchen, die man in Österreich kennt. Seit März steht er hier oben am Herd und im Service.
Sein Anspruch an einen Koch, sinngemäss: Er müsse ein Kartoffelpüree und ein Gulasch ebenso beherrschen wie Fermentation oder die Grundlagen der molekularen Küche. Genau das steht auch auf unserer Karte — mittags Schnitzel und Apfelstrudel, abends ein Menü in mehreren Gängen.
Hier kommt er her: Krone Langenegg
Wer hier arbeitet
Mittwoch bis Sonntag ab 11:30 Uhr — Montag und Dienstag Ruhetag.